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Daphne III: Sensibilisierung für Geschlechtergerechtigkeit zur Prävention von Gewalt in intimen Beziehungen
(Gender Equality Awareness Raising against Intimate Partner Violence - GEAR against IPV) 2009 - 2011
QCTreview.pdf
(129k), GEAR.pdf
(136k)
Berliner
Basisdatendokumentation (1999 – 2004)
Fachliche Beratung und Begleitung des Dokumentationssystems der Berliner
ambulanten Sucht- und Drogenhilfe
Dieses Projekt gefördert vom Berliner Senat befasst sich mit der
Verbesserung der Datenqualität in den Beratungsstellen des Drogenhilfesystems
in Berlin und wertet die erhobenen Daten anschließend aus.
Berichte für die Jahre 01 und 02 liegen vor.
QCT (Quasi Compulsory Treatment „Therapie statt Strafe“
(2002 – 2005)
An der von der University of Kent geleiteten Studie nehmen insgesamt sieben
europäische Länder teil. Die Studie wird vom 5. europäischen
Forschungsrahmenprogramm unterstützt und untersucht die Auswirkungen
von Drogentherapiemaßnahmen auf der Grundlage justitieller Bestimmungen.
An der Studie nehmen pro Land ca. 150 Personen teil, die erst kürzlich
eine Drogentherapie begonnen haben. Die Studie ist als Längsschnitt
angelegt, d.h. die ProbandInnen werden im halbjährigen Abstand insgesamt
viermal befragt.
Ein Artikel liegt bereits vor (pdf): QCTreview.pdf
(128k), QCTLiteratur.pdf
(136k)
HIV/AIDS und Migranten/innen. Gesundheitsrisiken, soziale Lage
und Angebote einschlägiger Dienste (2002 – 2004)
Die Studie untersucht den Bedarf von Migranten/innen an gesundheitlichen
und sozialen Hilfsangeboten zum Thema HIV/AIDS in fünf europäischen
Ländern. Neben Deutschland sind Italien, Österreich, Spanien
und Griechenland an dieser Studie beteiligt. Koordiniert wird die Studie
vom Centro Regionale di Riferimento per la Promozione della Salute in
Verona, Italien. Die Studie hat eine Laufzeit von 2 Jahren (Oktober 02
bis September 04) und wird von der Europäischen Union (DG Sanco)
unterstützt. In jedem Land wurden 300 Migranten/innen mit der Schneeballmethode
befragt.
Die Befragungen sind abgeschlossen, Ergebnisse liegen noch nicht vor.
Sexuell übertragbare Krankheiten – ein Lesebuch für
die Beratungspraxis (2004)
Mit dem im Januar 2001 in Kraft getretenen Infektionsschutzgesetz (IfSG)
verfügt die Bundesrepublik Deutschland über eine der modernsten
Regelungen zu diesem Bereich in Europa. Die neue gesetzliche Grundlage
ermöglicht es u.a. mit sexuell übertragbaren Erkrankungen (STD)
befassten Einrichtungen, ihre Beratungspraxis neu zu orientieren und zeitgemäße
Präventionsstrategien zu entwickeln. Das vorliegende „Lesebuch“
bündelt umfassende Informationen rund um die STD-Beratung. –
Es ist ein wichtiges und längst überfälliges Nachschlagewerk
für die vor allem nichtmedizinische Beratungspraxis mit
grundlegenden Informationen zum historischen, politischen, epidemiologischen
und rechtlichen Rahmen der STD-Beratung
allgemeinverständlichen medizinischen Beiträgen über Anatomie,
Physiologie, Erreger und Krankheitsbilder
detaillierten Informationen und konkreten Konzepten für eine wirksame,
lebensstil-sensible Beratung.
SPI Forschung (Hg.): Sexuell übertragbare Krankheiten – Ein
Lesebuch für die Beratungspraxis; Asanger Verlag , Heidelberg, Kröning.
Bestellformular LesebuchSTD.pdf
(444k)
Evaluation des Prozesses der Verlagerung des Straßenstriches
der Stadt Köln (2002 – 2003).
Ausgangslage für die Entwicklung dieses Modells war ein in allen
Großstädten und Metropolen Deutschlands bekanntes Dilemma.
Insbesondere Drogenstrichbereiche befanden sich auch in Köln im Sperrgebiet
der Innenstadt und führten zu massiven Beschwerden von Anwohnern
und Gewerbetreibenden. Bisherige Maßnahmen der Ordnungsbehörden
waren fast ausschließlich repressiv, d.h. in der Innenstadt nicht
erwünschte i.v. drogenabhängigen Prostituierte wurden verdrängt,
ordnungspolitisch und strafrechtlich verfolgt.
Mit der Schaffung von positiven Anreizen bei der Verlagerung eines Straßenstrichs
ging die Stadt Köln neue Wege. Mit diesem Schritt wurden ordnungspolitische
mit gesundheits- und sozialpolitischen Maßnahmen verknüpft.
Ermöglicht wurde dieses Modell durch eine ungewöhnlich enge
und in der Zielführung sachgebietsübergreifende Zusammenarbeit
von Polizei, Ordnungsamt, Gesundheitsamt und dem Sozialdienst katholischer
Frauen (SkF) bereits in der Initiierungsphase.
Die Evaluation durch die SPI Forschung gGmbH verfolgte zwei inhaltliche
Stränge: Zum einen war der Blick auf die Beurteilung des Prozesses
der Verlagerung des Straßenstrichs in all seinen Facetten gerichtet,
d.h. es war eine Analyse der kommunalpolitischen, ordnungspolitischen,sozial-
und gesundheitspolitischen Auswirkungen vorzunehmen. Zum anderen sollten
die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Zielgruppe der Beschaffungsprostituierten
detailliert untersucht und dargestellt werden.
ZwibeStrassenstrich.pdf
(236k)
ProClusion – Durchlässigkeit sozialer Systeme für
Integration und gesellschaftliche Partizipation von Prostituierten in
Europa (2003)
Das Projekt (gefördert durch die europäischen Union) befasst
sich mit den Zugangsmöglichkeiten Prostituierter zu sozialen Systemen
und Möglichkeiten zur beruflichen Integration in vier europäischen
Ländern mit äußerst unterschiedlichen rechtlichen Hintergründen
(Portugal, Niederlande, Deutschland und Schweden).
Ein kritischer Überblick und eine vergleichende Analyse der in Europa
sehr verschiedenen rechtlichen Normen und gesellschaftlichen Umgangsweisen
im Bereich Prostitution (von legal/liberal über abolitionistisch
bis hin zu repressiv) beleuchten die vorhandenen Ressourcen sowie die
Haupthindernisse für eine soziale Integration von Prostituierten.
Bericht liegt vor (pdf)
Forschungsprojekt "Gesundheitsämter im Wandel"
2001 - 2003
Mit der Implementation des neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zum 1.1.2001
haben sich die Arbeitsgrundlagen der STD- Beratungsstellen kommunaler
Gesundheitsämter grundlegenden geändert. Insbesondere diejenigen
Gesundheitsämter, die noch bis Ende 2000 sogenannte "Prostituiertenberatungsstellen"
mit Untersuchungspflicht betrieben haben, standen vor einer umfassenden
Umgestaltung ihres Angebots, da diese Art von verpflichtenden Maßnahmen
nach dem neuen Gesetz nicht mehr möglich waren. Ziel dieser durch
das BMGS geförderten empirischen Studie war es zum einen, die Angebotsprofile
der Gesundheitsämter in Deutschland eingehend zu beschreiben umzum
anderen neue Erkenntnisse für die AIDS- und STD-Prävention insgesamt
zu gewinnen.
Abschlussbericht GA
im Wandel.pdf (480k).
FrauenLeben I und II:
Studie „Einfluss medizinischer Therapiefortschritte auf die Lebens-
und Handlungsperspektiven von Frauen mit HIV und AIDS“(2001 –
2003)
Seit Mitte der 90er Jahre sind sozialwissenschaftliche Studien zur Situation
von Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland kaum noch durchgeführt
worden. Die heutigen therapeutischen Möglichkeiten, die zur Behandlung
von HIV-Infektionen zur Verfügung stehen, lassen auf größere
Veränderungen auch im sozialen Leben der Betroffenen Menschen schließen.
Stellt sich die soziale Situation der betroffenen Frauen in Deutschland
heute stabiler dar als zu Beginn der AIDS-Krise?
Ziel dieses vom BMGS geförderten Forschungsvorhaben ist die Darstellung
der psychosozialen Lebensverhältnisse von AIDS-betroffenen Frauen
in Deutschland.
Berichte liegen vor und können bei uns (pdf) oder beim BMGS bestellt
werden.
Frauenleben 1.pdf
(584k),
Frauenleben 2.pdf
(721k)
Heterosexuelle Transmission des HIV vor dem Hintergrund der neuen
Therapiemöglichkeiten (2002 – 2003)
Sexuelles Verhalten und Lebenszufriedenheit von HIV-Positiven
mit heterosexuellen PartnerInnen unter dem Einfluss medizinischer Therapiefortschritte.
Die Studie (gefördert vom BMGS) untersucht die Lebenssituation und
die Handlungsperspektiven einschließlich des Sexualverhaltens von
heterosexuellen Paaren, in denen mindestens eine Person von HIV betroffen
ist. Befragt wurden 30 Paare, von denen ein Teil bereits zu Beginn der
90er Jahre an einer ähnlichen Studie teilgenommen hat.
Bericht HeterosexHIV.pdf
(428k)
Europäisches Forschungsprojekt "Inventory and comparative analysis
of National HIV/AIDS Prevention in 14 European Countries (1988 –
2001)
Dieses als Untervertragnehmer von WIAD (Wissenschaftliches Institut der
Ärzte Deutschland) durchgeführte Forschungsprojekt hatte eine
Laufzeit vom 31.12.1998 bis zum 31.3. 2001 und wurde von der Europäischen
Union (DGV) gefördert. Ziel dieses Forschungsprojektes war die Gewinnung
und Koordinierung von Expert/innen aus den jeweiligen Ländern, die
nach einem von SPI und WIAD entwickelten Leitfaden Expertisen über
die Situation in den jeweiligen Ländern verfassten. Diese "Länderberichte"
genannten Expertisen wurden vom SPI zusammengeführt und ausgewertet
und in einem Buch (gemeinsam mit dem WIAD) veröffentlicht.
Das Europäische Modellprogramm "Umbrella Network"
(1996 – 2000)
Das europäische Modellprogramm "Umbrella Project" wurde
im Oktober 1996 begonnen und Ende des Jahres 2000 abgeschlossen. Ziel
dieser europäischen Maßnahme war die Etablierung und Evaluierung
grenzüberschreitender Maßnahmen zur Prävention von AIDS
und STDs (sexuell übertragbaren Erkrankungen). Es wurden in acht
europäischen Grenzregionen multilinguale Streetworkprojekte, überwiegend
von Freien Trägern aufgebaut, die in erster Linie in Drogen- und
Prostitutionsszenen aufsuchende Sozialarbeit durchführten. Die Bildung
regionaler Netzwerke sowie der Kampf gegen Diskriminierung war ebenfalls
Aufgabe dieser Projekte. Die SPI-Forschung gGmbH initiierte dieses Modellprogramm
und führte die wissenschaftliche Begleitung durch.
Diverse Veröffentlichungen liegen vor.
Projekt SOLITAIRE – Verbesserung und Koordinierung der Hilfen
für Opfer von Gewalt und Frauenhandel in der Prostitution (1999 –
2000)
Das Projekt wurde im wesentlichen von der EU gefördert und hatte
eine Laufzeit vom 15.11.99 bis zum 31.12. 2000. Ziel dieses Aktionsforschungsprojektes
war die Etablierung und Verbesserung von Hilfen für Opfer von Gewalt
und Menschenhandel in der Prostitution in Finnland, Deutschland und Österreich.
Die Aufgabe der SPI-Forschung gGmbH bestand in der Entwicklung von Erhebungsinstrumenten,
der Implementation der Methode "Casemanagement" im Feld, der
Evaluation und Koordination, sowie der Berichterstellung. Das Projekt
wurde in Kooperation mit Praxisprojekten durchgeführt.
Bericht SOLITAIRE.pdf
(112k)
Europäisches Forschungsprojekt "Drug Affinity amongst
Youth in the Party-Techno-Scene in European Metropolisies.
Dieses überwiegend von der Europäischen Union und der deutschen
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte
Forschungsprojekt hatte eine Laufzeit von 1.1.98 bis 31.12.99. In fünf
europäischen Metropolen wurden unter Koordination der SPI-Forschung
gGmbH mit Unterstützung ortsansässiger Kooperationspartner Nutzer
der Techno-Partyszene befragt. Ziele dieses Forschungsprojektes waren
neben der Beschreibung der Drogenkonsumgewohnheiten von jugendlichen Nutzern
der Techno-Party-Szenen in Europa die Entwicklung neuer Drogen- Präventionsstrategien
für Jugendliche.
Diverse Veröffentlichungen liegen vor.
Die Evaluationsstudie Demand Reduction Activities in the field
of Synthetic Drugs in the European Union
im Auftrag der EMCDDA, Lissabon stellt einen kritischen Überblick
über existierende oder zunächst noch geplante Präventionsangebote
im Bereich der Partyszenen in Europa. Die theoretisch und methodisch verschiedenen
Ansätze, die verschiedenen Zielgruppen sowie auch die unterschiedlichen
Rahmenbedingungen in den Ländern der EU werden diskutiert und auf
ihre mögliche Wirksamkeit und Reichweite hin überprüft.
Bericht liegt in pdf Form vor.
Die (internationale) Projektstudie Eltern-Informations-Programm
zur Drogenprävention in Schulen im Auftrag der Stiftung
Jugendmarke (Tossmann, Tensil et al., 1999/00) durchgeführt und evaluiert.
In Kooperation mit der BzgA.
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SPI
Forschung gGmbH
Kohlfurter
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+49 30-252 16 19
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+ 49 30-251 60 94
e-mail:
spi@spi-research.de
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